19. Jahrhundert

21. Juli 1814
Ernst Ludwig Aster reicht einen ersten Befestigungsentwurf ein, der auch den Bau eines Werks auf dem Petersberg vorsieht.

11. März1815
Order zur Neubefestigung von Koblenz und Ehrenbreitstein von Friedrich Wilhelm III.

20. März 1815
Beschluss zum Bau eines Festungswerks auf dem Petersbergs.

August 1816
Ein Befestigungsentwurf von Claudius Franz Joseph Le Bauld de Nans et Lagny wird vor Ort besprochen, wobei das Werk im Gelände abgesteckt und die späteren Bauhöhen mit Gerüsten dargestellt werden.

16. September 1816
Beginn der Erdarbeiten.

14. April 1817
Grundsteinlegung.

24. November 1818
Besuch Friedrich Wilhelms III. auf der Baustelle, Benennung der Feste nach Franz I. von Österreich.

1822
Vollendung der Feste.

1823
Truppenbelegung.

1823
Bau eines Brunnens im Innenhof der Feste. Das eiserne Brunnenhaus im neogotischen Stil nach einem Entwurf von Ferdinand Nebel stammte aus der Sayner Hütte.

1828
Bau der Kriegsbäckerei im Untergeschoss des Kehlturms.

1834/35
Versetzung der Kehlmauer links des Reduits in Richtung Werkhof, Verlegung des Reduiteingangs vom ersten in den zweiten Kasemattenblock.

1841-43
Sicherung der Poterne.

1865-67
Bau von Traversen auf dem Hauptwall.

1870/71
Lager für französische Kriegsgefangene im Glacis der Feste Kaiser Franz und rund um die Rübenacher Schanze.

1876/77
Bau eines Mantels um das Reduit, Aufschüttung eines Erdwalls.

Januar 1886
Die Festung Koblenz wird als minder wichtige Festung eingestuft.

13. März 1890
Aufgabe des Systems Feste Kaiser Franz durch Allerhöchste Kabinettorder (A.K.O.).

1892-94
Bau eines Friedenslaboratoriums (Munitionsanstalt) im Innenhof der Feste Franz als Ersatz für die aufgegebene Anlage im Neuendorfer Feld.





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