Fundstück der Woche 13/2026

Die Sprengung der kurfürstlichen Festung Ehrenbreitstein, 1801

Das Fundstück der Woche 13/2026 ist ein Bild der Ruinen der kurtrierischen Festung Ehrenbreitstein. Diese wurde ab März 1801, also vor 225 Jahren, vor dem Abzug der französischen Besatzung vom rechten Rheinufer geschleift. Am 23. Januar 1799 hatte sich die Festung nach vier Jahren französischer Belagerungen (insgesamt fünf Mal ab 18. September 1795) schließlich ergeben.

Ruinen der kurtrierischen Festung Ehrenbreitstein, 1805. Sammlung M. Kellermann, unbekannte Quelle, nachkolorierter Kupferstich von Christian August Günther.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Die bisherigen Einträge sind unter der Rubrik Fundstücke zu finden.

„Erfolgreicher“ Dreck-weg-Tag 2026 im Festungspark

Zum Dreck-weg-Tag haben am vergangenen Samstag einige Mitglieder des Vereins mit angepackt und 7 Säcke Müll im Festungspark und an der Bodelschwinghstraße eingesammelt. Erfreulicherweise war es insgesamt weniger Müll als die letzten Jahre. Anschließend gab es dann in der Kufa einen Imbiss und Getränke bei anregenden Gesprächen. Wir danken allen Beteiligten für Ihren Einsatz und die Organisation, so macht Müllsammeln Spaß!

Die „Ausbeute“ aus dem Festungspark Kaiser Franz, 2026. Foto M. Kellermann.

Fundstück der Woche 11/2026

Der Exerzierplatz des VIII. Armeekorps, 1836

Das Fundstück der Woche 11/2026 ist eine Karte des Gebiets zwischen Mülheim und Kärlich und dem Rhein. Sie zeigt den Exerzierplatz des VIII. Armeekorps, dessen Generalkommando seinen Sitz in Koblenz hatte. Die Karte wurde im Koblenzer Lithographischen Institut der Gebrüder Becker gedruckt.

Der Exerzier- und Paradeplatz bei Mülheim, 1836. Sammlung M. Kellermann.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.
Die bisherigen Einträge sind unter der Rubrik Fundstücke zu finden.

Grünschnittarbeiten am Teichertturm

Die uns von der Feste Kaiser Franz gut bekannte Firma Kletterknecht hat Ende Februar 2026 den Teichertturm in Ehrenbreitstein freigeschnitten. Der Ende der 1850er-Jahre unter Carl August von Cohausen erbaute Turm war Teil der Ehrenbreitsteiner Stadtbefestigung. Das Gebäude unterhalb des bekannten Luisenturms ist leider schon seit Jahren in einem ruinösen Zustand.

Teichertturm und freigelegte Stadtmauer, 2026. Foto D. Mense, mit freundlicher Genehmigung.

Weltgästeführertag 2026 in Koblenz

Zum diesjährigen Weltgästeführertag bietet der Koblenzer Gästeführerverein am Sonntag, den 15. März eine Führung zum Thema „Die Zeit Napoleons in Koblenz“ an. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr am Görresplatz, Dauer ca. 2 Stunden.

Weitere Informationen gibt es hier.

Castorplatz mit Kastorbrunnen von 1812. Sammlung M. Kellermann, unbekannter Verlag/Fotograf, undatiert.

Vortrag am 3. März in der VHS Koblenz

Unser nächster Vortrag findet am Dienstag, den 3. März 2026 von 17.30 bis 19.00 Uhr an der VHS Koblenz in Raum 121 statt. Unser 2. Vorsitzender Matthias Kellermann referiert über das Thema „Festungsstadt Koblenz – die Feste Kaiser Alexander“.

Die Feste Kaiser Alexander wurde von 1816 bis 1824 auf dem sogenannten Hunnenkopf oder Spitzberg (heute Karthause) erbaut. Mit einer Fläche von etwa 262.000 m2 war sie eines der größten preußischen Festungswerke des 19. Jahrhunderts. Nach ihrer Aufgabe 1903 blieb das Werk unter militärischer Verwaltung und diente in der Folgezeit der Armee als Übungsplatz und Truppenunterkunft. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Anlage 1922 aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags geschleift. Der Vortrag beleuchtet die Geschichte des Festungswerks von den Anfängen 1816 bis die heutige Zeit.“

Es sind noch Plätze frei, zu buchen über die Homepage der VHS Koblenz (Kursnummer 1.0911).

Die Greifen am Löwentor der Feste Kaiser Alexander, 2026. Foto M. Kellermann.

Ein trauriger Tag für die Koblenzer Garnisons- und Festungsgeschichte

Mit Bestürzung haben wir von dem derzeit laufenden Abriss der ehemaligen preußischen Garnisons-Dampfwaschanstalt in Lützel Kenntnis genommen. Damit verschwindet ein weiteres historisches Zeugnis der Koblenzer Garnisons- und Festungsgeschichte. Die Dampfwaschanstalt war zur Jahrhundertwende auf dem Gelände der aufgelassenen Moselflesche errichtet worden und diente später u.a. als Fabrik für Wachswaren und Polizeirevier.

Ein historisches Foto der Dampfwaschanstalt gibt es hier im Fundstück der Woche 13/2024.

Abriss der Dampfwaschanstalt, 2026. Foto M. Kellermann.

Symbolische Schlüsselübergabe beim Landesmuseum Koblenz

Wie die Rhein-Zeitung berichtete, übergab die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen Anfang Februar die Schlüssel für die fertig sanierten Kasematten im Obergeschoss der Hohen Ostfront und der Landbastion der Feste Ehrenbreitstein an das rheinland-pfälzische Innenministerium. Hier soll nun auf 1.200 m² die neue Dauerausstellung „Schaffensland Rheinland-Pfalz. Menschen, Geschichten, Arbeit.“ Einzug halten. Quelle: Rhein-Zeitung Nr. 31, 6.02.2026, S. 9.

Weiterführende Informationen gibt es hier in der Pressemitteilung der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GKDE) (Archivversion).

Hohe Ostfront mit Wachportikus. Foto M. Kellermann, 2023.